Feng Shui
mit Stefanie Klingemann
Feng Shui, Feng-Shui oder Fengshui kommt aus dem chinesischen,
bedeutet "Wind und Wasser" und ist ein Teil der daoistischen Philosophie.
Es basiert auf chinesischen Philosophiesystemen, wie der Yin-und-Yang-Lehre,
den nach den Himmelsrichtungen ausgerichteten Acht Trigrammen sowie
der Fünf-Elemente-Lehre.
Ziel dieser Lehre ist eine Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung,
die durch eine besondere Gestaltung der Wohn- und Lebensräume erreicht werden
soll.
Seine Anfänge liegen in China. Der ältere Begriff für Feng Shui ist Kan Yu, eine
Kurzform für den Begriff „den Himmel und die Erde beobachten“. Nach der traditionellen
Vorstellung sollen mit Feng Shui „die Geister der Luft und des Wassers geneigt gemacht“
werden können.
Eines der traditionellen Anwendungsgebiete des Feng Shui in China ist die Planung von
Grabstätten (Ahnenkult). Daneben hat Feng Shui auch die chinesische Gartenkunst
maßgeblich geprägt.
Die Prinzipien des Feng Shui können auch bei Zimmereinrichtungen, Hausarchitektur
und Landschaftsgestaltung berücksichtigt werden.
Die Raumgestaltung und Baugestaltung erfolgt nach verschiedenen Regeln, die sicherstellen
sollen, dass sich sogenannte „verstockte Energien“ nicht in diesen Räumen festsetzen
können und das Qi (andere Umschrift: Chi) frei fließen kann. Dabei handelt es sich jedoch
nicht um Energie im naturwissenschaftlichen Sinne.

